Aus in Nature

Dyrehaven

PortDyrehaven wurde von König Frederik 3. im Jahre 1670 als Jagdgebiet etabliert, aber erst 1756 bekam die Öffentlichkeit Zugang zum Dyrehaven. Seit dieser Zeit ist Dyrehaven ein beliebtes Ausflugsziel der Kopenhagener.

Hier kann man die Natur in aller Ruhe geniessen, und die zahlreichen Bestände von Rothirschen und Damhirschen beobachten. Der Bestand zählt über 2000 Tiere und gehört zu den gesundesten Bestand Dänemarks.

Im Dyrehaven werden auch viele kulturelle Veranstaltungen abgehalten, u.a. Eremitagelauf und Hubertusjagd. Auch findet in den Sommermonaten Freilichttheater statt, gedoch nur jedes 2. Jahr.

Mølleåen

MølleåenDer idyllische Mølleå hat eine Länge von 25 - 30 km und hat seine Quelle in der Nähe vom Bastrup See. Der Mølleå durchfliesst 3 grosse Seen, zuerst den Farum See, dann den Fure See und den Lyngby See, bis er dann bei Strandmøllen (Strandmühle) in den Øresund mündet. Von Quelle bis Mündung hat der Mølleå ca. 30 Meter Gefälle, welches von den vielen Wassermühlen voll ausgenutzt wurde. Der Mølleå war mit seinen Wassermühlen "die Wiege der dänischen Industrie". Viele Gebäude der Wassermühlen sind erhalten, und einige Wassermühlen sind ab und zu noch in Betrieb genommen.

Die herrliche Natur des Mølleå ist zu allen Jahreszeiten einen Ausflug wert. Sie lädt zum Wandern und Radfahren ein, auch kann man im Sommer Ruderboote und Kanus leihen und vom Wasser her die vielfaltige Natur und das reichhaltige Tierleben geniessen. Das Mühlenflusstal gehört zu den schönsten Gegenden Dänemarks.

Die ersten Wassermühlen

Lyngby MølleSeit der Wikingerzeit gibt es Wassermühlen am Mühlenfluss (mølleåen) Weil der Fluss der grösste Wasserlauf von Kopenhagen und Umgebung ist, hat sich dieses Gebiet schon im 16. Jahrhundert als Zentrum der ersten dänischen Industrie entwickelt.

Die Wasserkraft wurde zur Energiequelle der Industrie, und es wurden Schiesspulver, Kleidung und Tücher, Papier, Eisen- und Kupferwaren hergestellt. In der Lyngby Mølle (Lyngby Mühle) hat man im Laufe der Zeit verschiedene Produkte angefertigt, doch in den letzten 2. Jahrhunderten wurde sie fast nur als Kornmühle verwendet.

Lyngby Mølle

Die Lyngby Mølle besteht heute aus 2 Gebäuden, die 1850 und 1903 erbaut wurden. Das älteste Mühlengebäude ist heute ein Museum, und das Schaufelrad der Mühle wird heute noch immer vom Wasser des Mühlenflusses angetrieben, und innen kann man die traditionelle Steinmühlenradtechnik besichtigen. Die jüngere Mühle ist mit einer Mühlenwalze und Turbine ausgerüstet, doch sie ist nicht mehr in Betrieb. Hier ist ein Laden eingerichtet, wo man Mehl- und Kornprodukte erstehen kann.

Frederiksdal Mølle

Frederiksdal wurde nach dem König Frederik 3. benannt und im 16. Jahrhundert wurde die Frederiksdal Mølle als Kupferwerk und später als Papierfabrik eingerichtet. Im 17. Jahrhundert wurde sie zu einer Kornmühle umgebaut und im Jahre 1885 wurde die Mühle wegen den Ausgrabungen des Festungsgraben stillgelegt.

Frederiksdal ist seit Jahrhunderten und heute noch eines der beliebsten Ausflugsorte der Kopenhagener.

Brede

Die Mühle in Brede war die meist ausgebaute und mechanisierte Mühle des ganzen Mühlenflusses (Mølleåen). In den Jahren 1628 – 1668 wurde Schiesspulver hergestellt, danach wurde sie zu einem Kupferwerk, und von 1831 bis 1956 war sie eine der grössten Tuchfabriken in Dänemark. Grossteile der Gebäuden sind heute noch gut erhalten und unter Denkmalschutz. Brede gehört zum dänischen Natioalmuseum und ist als Museum, Konservierungswerkstätten, Büros und Lagerräume eingerichtet. In einem der Gebäude findet man auch eine Ausstellung namens ”Wiege der Industrie”.

Zum Werk gehörte auch eine kleine Arbeiterwohnsiedlung, die 1970 teilweise abgerissen wurde.

Raadvad

Raadvad MølleRaadvad liegt im Dyrehaven und ist eine gutbewahrte, kleine Fabriksstadt aus den Jahren ca. 1760 – 1920. Zuerst war es ein Schiesspulverwerk, aber von 1759 – 1973 wurden hier Geräte und Werkzeuge, von Rasiermessern bis zu den Pflügen hergestellt.

Raadvad ist noch immer ein bekannter Name und produziert heute u.a. Qualitäts-messer und Haushaltsgeräte. Seit 1973 befindet sich die Produktion in Brønderslev, Nordjütland. Die alten Gebäuden in Raadvad gehören der Wald- und Natur-verwaltung und sind an verschiedene Handwerksbetriebe vermietet. Hier befindet sich auch das Zentrum zur Bewahrung alten Häuser”.

Stampen

Stampen MølleStampen liegt wie Raadvad im Dyrehaven. Um 1620 wurde das Gebäude von König Christian 4. als Walkenmühle erbaut und war als eine Tuchfabrik bis 1914 eingerichtet. Nach dieser Zeit wurden in dem Werk Acetyl hergestellt. Die Produktion wurde 1971 eingestellt und alle Gebäude wurden abgerissen.

Das Nationalmuseum wiederaufführte eine kleine Wollspinderei, die aus Rebstrup, Himmerland in Nordjütland stammt und dort sorgfältig abgetragen wurde. Dies war der Anfang von einem arbeitenden Industriemuseum entlang des Mühlenflusses (mølleåen).

Bisher wurde hier nur die Wollspinderei aufgebaut und hier kann man sehen, wie die Schafswollen zu Strikwolle verarbeitet wird. Alle Maschinen werden vom Wasser des Mühlenflusses angetrieben.

Ørholm

Ørholm ist eine der ältesten Industriemühlen des Mühlenflusses (mølleåen) und hier wurde Schiesspulver hergestellt. Von 1793 bis 1923 war Ørholm eine Papierfabrik, und die naheliegende Nymølle wurde als Papirfabrik gebaut. Seit Entstehung der Vereinigten Papierfabrik (De Forenede Papirfabrikker) im Jahre 1889 war Ørholm ein Teil des Konzernes. Hier wurde u.a. Schreib- und Druckpapier erzeugt.

Im dänischen Reichsarchiv kann man alte Brief- und Schriftstücke finden, die aus dem in Ørholm produziertem Papier stammen, und wo man das berühmte Wasserzeichen der Fabrik erkennen kann. Bis zur Schliessung wurde ausschliesslich Einpackpapier hergestellt.

Von 1935 – 1977 stellte man in den Fabriksgebäuden die bekannten Lama Sprungfedermatratzen her. Die Lama Marke ist heute noch im Handel und wird in Hurup,Thy, Nordwestjütland hergestellt.

Aamosen

Lyngby Åmose

Nördlich von Lyngby befindet sich Lyngby Åmose, eine sehenswerte Landschaft. In diesem Gebiet überliess man die Natur der Natur, und hier entstand ein überwachsenes Wassergebiet. Dieses Gebiet ist ein Teil des nördlichen Lyngby See, und da die Menschenhand nicht in den Naturkreislauf eingreift, hat sich hier ein einzigartiger Pflanzenwuchs gebildet. In den vergangenen 50 Jahren hat sich ein selbstgepflanzer Wald gebildet, dennoch ist Lyngby Åmosen eine einzigartige und wertvolle botanische Lokalität mit umfasssendem Tierbestand.

 


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