Museen und Kirchen

Frilandsmuseet

DyndvedFrilandsmuseet (Kongevejen 100) (Freilichtmuseum) ist eines der ältesten Freilichtmuseen der Welt. Es wurde 1897 im königlichen Garten zu Kopenhagen gegründet, zog aber schon im Jahre 1901 nach Sorgenfri.

Aus einer bescheidenen Fläche von ca. 1,1 ha wurden ca. 39 ha. Im Frilandsmuseet hat der Besucher die einzigartige Möglichkeit einen Spaziergang durch die alten Landschaften Dänemarks zu machen. Hier wurden nicht nur alte Kleinbauernhöfe und andere Häuser mit ursprünglicher Einrichtung wieder aufgebaut, sondern auch Wege, Zäune, Gärten und Felder angelegt. So ist es möglich, die Eigenart der Gegend und deren Häuser und Gärten getreu wiederzugeben.

EllestedEin plätschender, färöischer Bach, eine fruchtbare Gutshoflandschaft, eine unfruchtbare Heide, ein üppiger Laubwald, ein flacher Marsch, ein Bauerngarten aus Fünen oder eine steinreiche Landschaft aus Skåne, dies sind nur einige Beispiele von Land-schaften, die man im Freilichtmuseum in Sorgenfri sehen kann.

Hier begegnet uns auch ein ländlicher Duft von neugemähtem Gras, von dem Rosenbeet im Bauerngarten und von den noch dampfenden Pferdeäpfeln. In diese Stimmung mischen sich auch die Schneidgeräusche der Sense und das Blöken der Schafe.

Täglich kann man die erfahrenen Bauhandwerker und Gärtner des Freilichtmuseums bei der Arbeit erleben. Um alle Gebäude und Landschaften in einem guten Zustand zu erhalten, ist immer ein grosser Arbeitseinsatz erforderlich. Die Haustiere, die meistens aus Tieren älterer Racen bestehen, müssen täglich versorgt werden.

In den Sommermonaten stehen viele Veranstaltungen auf dem Programm. Die Acteure des Freilichtmuseums schaffen ein lebendiges Werktagsbild aus dem 19. Jahrhundert, und man spürt den damaligen Lebensryt-mus auf dem Land. Auch wird die frühe Industrialisierung der Landwirtschaft im Museum gezeigt, und u.a. wird in diesem Jahr eine kleine Genossenschaft aufgebaut. Auch noch in diesem Jahr wird eine grosse Zimmermann- und Schreinerwerkstatt wiederaufgeführt.

Brede Værk

Brede Værkist ein spannendes neues Museum mit Fokus auf der Industrialisiering Dänamarks in den letzten 150 Jahren, eine Entwicklung, die die dänische Gesellschaft und unsere Weise zu leben und zu denken auf bedeutender Weise geprägt hat. Das Museum liegt in der Nähe vom Freilichtmuseum im früheren Brede Tuchwerk, das im 19. Jahrhundet einer der grössten Produzenten von Wolltuchen war.
Heute bilden die rustikken Fabriklokalen den Rahmen von einer Reihe permanenter Asstellungen, die durch die gezeigten Objekte, Licht, Schall und lebende Bilder die Geschichte der neuen Technolgien, Strömungen und Industrieprodukte erzählt, und wie diese Entwichlung auf beduutender Weise das Leben der Dänen verändert hat.

En dag på fabrikkenIn den Austellungen begegnet man einen virtuellen Arbeiter, und der Besucher kan mit einem aktiven Billet selbst wählen mit welchem Abeiter er einen Arbeitstag in den dreissiger Jahren verbringen will. Das Leben und die Arbeit im Tuchwerk kann auf dieser Weise als Spinnereimädchen, Direktor oder einen anderen Fabrikarbeiter erlebt werden.
Sowohl Kinder als Erwachsene können die harte Arbeit im Werk auf eigenem Körper erleben und mit anderen in einem Wettbewerb teilnehmen um den meisten fehlerfreien Kugellager unter historischen Bedingungen zu produzieren. Wirkt die Zusanmenarbeit, setzt sich die Dampmaschine als ein Bonus im Gang.

Brede MaskinrumDie einmalige Industrieanlage Brede Værk war in seiner Blüte ein Minigesellschafr mit Arbeiterwohnungen, Speisehaus, Kindergarten, einem Landhaus des Fabrikherrens und ist mit den anderen Industrieanlagen im Mølleå-Tal als nationales Industriegedächtnis bezeicnet.
In den Sommermonaten kann man jeden Sonntag die im Hauptgebäude von 1797 elegant eingerichtete Herrschaftswohning erleben und zugleich einen Einblick in einer Arbeiterwohnung bekommen.

Nachher kann man sich am romantischen Mühlenteich oder in der vornehmen Lindenallé mit seinem Picnickorb entspannen. Ein Besuch im Brede Spisehus ist auch eine Möglichkeit.
Freier Zutritt

 

OrdrupgaardOrdrupgaard

Das Museum Ordrupgård stellt französische und dänische Kunst aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert aus. Es ist von einem wunderschönen Park unweit vom Dyrehaven umkränzt. Das Gebäude wurde 1918 errichtet und diente ursprünglich als herrschaftliches Haus des Versicherungsdirektors Wilhelm Hansen, der auch Stifter des Museums war.

Die ursprüngliche Einrichtung ist ein intimer und ausgesuchter Rahmen der Ausstelllungsgegenstände und lädt zu einer stimmungsvollen Wanderung durch die Ausstellung ein. Das im Park gelegene Cafe' bietet Essen und Getränke an. Im Jahre 2005 wurde ein Anbau, gezeichnet von der weltberühmten Architektin Zaha Hadid, eingeweiht.

Gammel Holtegaard

Das spätbarokke Hauptgebäude Gl. Holtegaard aus dem Jahre 1756 diente als Rahmen für eine Galerie, die Kunst aus dem In- und Ausland ausstellt. Das Gebäude wurde von dem damals sehr berühmten Architekten Laurids de Thurah aufgeführt. Ein Nebengebäude, was früher einmal eine Scheune war, wird heute für eine archäologische Ausstellung genutzt.

Frieboeshvile

Das ortsgeschichtliche Archiv besitzt umfassendes Quellenmaterial von Lyngby und Umgebung, das die Entwicklung der Lyngby-Taarbæk Gemeinde im 19. und 20. Jahrhundert beleuchtet. Alle Bürger der Gemeinde sind willkommen, hier Bild- und Text-material über Ereignisse in der Gemeinde abzuliefern. Das Archiv muss laufend erweitert werden, weil grosses Interesse besteht, Dokumente, Photos und Briefe hier abzuliefern und der Nachwelt die Möglichkeit zu geben, sich in die Vergangenheit der Gemeinde vertiefen zu können.

Danmarks Akvarium

Will man das Tierreich unter Wasser besser kennenlernen, dann ist Danmarks Akvarium (Kavalergården i Charlotten-lund) genau das Richtige. Mehr als 3000 Tiere und ungefähr 275 Tierarten sind hier zu sehen. In über 70 Akvarien, die eine Million Liter Wasser beinhalten, kann man die Tierwelt besichtigen. Hier kann man sehr viel erleben, von Krokodillen bis zu Fischen, die in den dänischen Gewässer ansässig sind.

Lyngby Kirke

Lyngby KirkeLyngby Kirche ist das älteste Gebäude in Lyngby und befindet sich auf dem Kirchenhügel und thront majestätisch über der Stadt. In den Jahren um 1150 wurde hier die erste Steinkirche aufgeführt. Mauernteile des Kirchenschiffes existieren heute noch.

Die Lyngby Kirche ist das einzige übriggebliebene Mittel-altergebäude Lyngbys. Sie wurde als romanische Kirche errichtet. Typisch für diesen Baustil sind die kleinen hochsitzenden Fenster. Der Kirchturm stammt aus späteren Jahren. Zwischen 1450 und 1500 wurde die Kirche umfassend umgebaut und dem gotischen Stil angepasst.

Im Inneren der Kirche findet man wohlerhaltene Kalkmalereien aus dem 15. Jahrhundert mit Motiven sowohl aus dem Alten und Neuen Testament. Das Altarbild trägt die Initialen von König Christian 4., und ein grosses Gemälde mit dem Heiligen Abendmahlmotiv von C.F. Eckersberg aus dem Jahre 1829.

Andere Kirchen

Abgesehen von der Lyngby kirke, Lyngby Hovedgade, die eine der ältesten Kirchen im Land ist, gibt es noch 5 andere Kirchen in der Gemeinde, die alle einen Besuch wert sind.

Christianskirken

Chr. X's Alle 120 ist die Adresse der Christianskirke, die 1940 von den Architekten Erik Jensen und Jacob E. Bang als eine der ersten funktionalistischen Kirchen Dänemarks aufgeführt wurde.

Lundtofte Kirke

Die schöne Dorfkirche, Dan-marksvej, Lundtofte, wurde 1921 eingeweiht. Der Architekt H. Lønborg war für den Bau und die Einrichtung der Kirche verantwortlich.

Sorgenfri Kirke

Die Sorgenfri Kirke befindet sich Hummeltoften 1, Virum. Sieben schöne Kirchenfenster sind von dem Künstler Jens Urup in dem Zeitraum 1992 - 1996 ausgeschmückt worden.

Virum Kirke

Virum Kirke, Kirkebakken 10, Virum, sieht von aussen einer traditionellen, dänischen Kirche sehr ähnlich. Die Kirche wurde 1940 eingeweiht. 1963 wurden einige Änderungen im Kirchenraum vorgenommen, u.a. die Ausschmückung und einige schöne Glasmosaikken.

Taarbæk Kirke

Im Schicksalsjahr 1864 wurde die Kirche in Taarbæk eingeweiht. Der Wegbereiter war der bekannte Finanzmann C.F. Tietgen. Sehenswert sind die schönen Glasmosaike. Die Kirche befindet sich im alten Fischerdorf Taarbæk und sie ist unter der Adresse, Edelslundsvej 10, Klampenborg, zu finden.


Inserate