Die Bauernstadt und die alten Häuser

BondebyenDie Bauernstadt (Bondebyen) ist der älteste Teil vom königlichen Lyngby (Kgs. Lyngby). Den Kern des alten Stadtteils bilden die grossen Bauernhöfe, die einmal das ganze Land in und um Lyngby bewirtschafteten.

Wenn man sich z.B. den Hof des Lindegård anschaut, dann kann man sich den Reichtum und Wohlstand vorstellen, der charakteristisch für die Lyngby Bauern war. Hier in der Bauernstadt gibt es auch viele alte Häuser von Kleinbauern, Altenteilhäuser und öffentliche Einrichtungen, wie Altenheime und Kindergärten.

Um 1890 wurden viele Bauernhäuser, Ställe und Scheunen umgebaut, und viele Arbeiterfamilien zogen ein. 1980 wurde die Bauernstadt saniert.

Støvlet Katrines Hus

Die alten Häuser im Königlichen Lyngby

Es gibt noch viele alte Häuser im Königlichen Lyngby, u.a. Støvlet-Katrines Hus in der Bauernstadt, Gammel Lundtof-tevej 31. Støvlet-Katrine war eine farbenreiche Person, die mit dem geisteskranken König Christian 7. in Verbindung gebracht wird. Es ist ein Rätsel, wieso es das Støvlet-Katrine Haus in der Bauernstadt gibt, denn Støvlet-Katrine war nie im Königlichen Lyngby und starb auch 3 Jahre bevor, im Jahre 1805, das Haus in der Bauernstadt gebaut worden ist.

Es ist mehr verständlich, dass es in Springforbi ein Christian Winther hus (Christian Winther Haus) (Strandvejen 839) oder im Dyrehaven ein Peter Lieb hus (Peter Lieb Haus) gibt. Diese bekannten Dänen haben längere Zeit in diesen Häusern gelebt.

In der Nähe von Frederiksdal liegt ein schönes Landhaus namens Spurveskjul, dass der Maler Nicolai Abildgaard im Jahre 1805 für sich selbst gebaut hat. Gegenüber liegt ein kleines, gelbes Fachwerkhaus, wovon man überzeugt ist, dass der bekannte dänische Dichter Hans Christian Andersen sich hat inspirieren lassen, und zwar in seiner Erzählung "Hist hvor vejen slår en bugt".

In einem alten Haus in Taarbæk hat der Schriftsteller August Lindberg gewohnt und in zwei Häusern in Lyngby hat Viggo Stuckenberg gelebt.

Brede


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